Wir haben’s getan! — Der Arbeitseinsatz vom 2. August 2014

Rund 50 engagierte Teilnehmer haben bei unserem Arbeitseinsatz am Samstag mitgeholfen, das Außengelände des Kulturhauses in einen ansehnlicheren Zustand zu bringen. Unser herzlichstes Dankeschön gilt:

  • … all unseren fleißigen Helfern, die Großartiges geleistet haben, um das Gelände zu verschönern und die Bürger über unsere Ziele informieren
  • … unseren Sponsoren, die uns mit Arbeitsgeräten, Speis und Trank, Geld- und Sachspenden unterstützten
  • … den drei Stadträten Jörg Bodenstein, Michael Keilhold und Frank Weise, die ihr ernsthaftes Interesse an der Stadt durch ihre Mitarbeit unter Beweis stellten
  • … der Verwaltung der Einheitsgemeinde Moorgrund und deren Bürgermeister Udo Schilling, welche uns prompt und unbürokratisch gestatteten, den Grünschnitt aus unserer Aktion kostenlos auf der Deponie Witzelroda anzuliefern.
  • … all jenen, die sich bereits jetzt auf unseren Unterschriftenlisten zum Erhalt des Kulturhauses bekannt haben.

Es hat wirklich richtig Spaß gemacht, bei aller Anstrengung!

Wer sich hingegen nicht blicken ließ, waren die Stadträte der [be]herrschenden Mehrheit und der Bürgermeister. Wir finden dies bemerkenswert, da normalerweise kein Tag vergeht, ohne dass sich Bürgermeister Dr. Michael Brodführer und Landtagskandidat Marcus Malsch in Krawatte und Hemdsärmeln in der Zeitung als volksnah und engagiert darstellen lassen. Doch mit Hacke und Schaufel zu Werke zu gehen, das wäre wohl zu viel verlangt. Allem Anschein nach sind sie nicht in der Lage, zu begreifen, dass wir Bürger an diesem Tage unentgeltlich Tätigkeiten verrichtet haben, die laut Ortssatzung originäre Aufgaben der Stadt sind: es ist die Stadt, die für Ordnung und Sauberkeit in den stadteigenen Liegenschaften und für ein ansprechendes Ortsbild zu sorgen hat. Laut Haushaltsplan sind unseres Wissens € 10.000,00 für die Stadthalle eingestellt, worin der Aufwand für Ordnung und Sauberkeit enthalten sein sollte. Auch für das klamme Bad Liebenstein sollten Schaufel und Besen erschwinglich sein – wobei das “klamm” angesichts des Rückkaufs der “Charlotte” wohl doch Verhandlungssache ist.

Wir sind nun gespannt, wie lange die Berge mit Kehricht und Grünschnitt liegen bleiben werden. Zwar boten wir der Stadt an, die Abfälle bereitstehende Container zu füllen, man konnte oder wollte uns diese jedoch nicht bereitstellen. Dennoch ist es nun die Aufgabe der Stadt, hier weiter für Ordnung sorgen und den durch uns mit viel Mühe und Engagement geschaffenen Zustand zumindest zu erhalten, wenn nicht weiter zu vervollkommnen.

Wir konnten eindrucksvoll zeigen, was der Bürgerwille ist und was wir Bürger in kürzester Zeit zu bewerkstelligen in der Lage sind. Wenn Dr. Brodführer und seine Verbündeten ihre Kraft und Ideen darauf ausrichten würden, gemeinsam mit uns eine zentrale Verwaltung und damit eine attraktive „Mitte“ zu schaffen, anstatt uns zu bekämpfen, wäre das Kommunalpolitik im Sinne der Bürger und der Zukunft unserer Stadt! Doch vielleicht geschehen ja noch Wunder …